Was regelt die RoHS-Richtlinie (2011/65/EU)?
Die RoHS-Richtlinie (Restriction of Hazardous Substances) beschränkt die Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten. Dazu gehören unter anderem Quecksilber, Blei, Cadmium, sechswertiges Chrom sowie weitere gesundheits- und umweltschädliche Stoffe. Ziel der Richtlinie ist es, Mensch und Umwelt zu schützen und den Einsatz sicherer Alternativen zu fördern.
Die Einhaltung der RoHS-Richtlinie ist Voraussetzung für die CE-KennzeichnungCE-Kennzeichnung eines Produkts und damit für dessen Inverkehrbringen innerhalb der Europäischen Union.
Für die Beleuchtungstechnik hatte die Richtlinie weitreichende Folgen: Mit dem Auslaufen wesentlicher RoHS-Ausnahmeregelungen dürfen lineare LeuchtstofflampenLeuchtstofflampenmit Quecksilber (z. B. T5- und T8-Leuchtstoffröhren) in der Europäischen Union grundsätzlich nicht mehr neu in Verkehr gebracht werden. Beim Austausch in bestehenden Beleuchtungsanlagen dürfen nur noch RoHS-konforme Leuchtmittel eingesetzt werden, um die geltenden europäischen Produktvorschriften einzuhalten.
Siehe auch:
- REACH (EG) Nr. 1907/2006 (Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals)REACH (EG) Nr. 1907/2006 (Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals)
- CE-KennzeichnungCE-Kennzeichnung
- EU-KonformitätserklärungEU-Konformitätserklärung
- EU-Ökodesign-Verordnung 2019/2020EU-Ökodesign-Verordnung 2019/2020
- LeuchtstoffröhreLeuchtstoffröhre
- LED-RetrofitLED-Retrofit
- ElektroG (Elektro- und Elektronikgesetz)ElektroG (Elektro- und Elektronikgesetz)
- WEEE-Richtlinie (Waste Electrical and Electronic Equipment)WEEE-Richtlinie (Waste Electrical and Electronic Equipment)