Was regelt die RoHS-Richtlinie (2011/65/EU)?

Die RoHS-Richtlinie (Restriction of Hazardous Substances) beschränkt die Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten. Dazu gehören unter anderem Quecksilber, Blei, Cadmium, sechswertiges Chrom sowie weitere gesundheits- und umweltschädliche Stoffe. Ziel der Richtlinie ist es, Mensch und Umwelt zu schützen und den Einsatz sicherer Alternativen zu fördern.

Die Einhaltung der RoHS-Richtlinie ist Voraussetzung für die CE-KennzeichnungCE-Kennzeichnung eines Produkts und damit für dessen Inverkehrbringen innerhalb der Europäischen Union.

Für die Beleuchtungstechnik hatte die Richtlinie weitreichende Folgen: Mit dem Auslaufen wesentlicher RoHS-Ausnahmeregelungen dürfen lineare LeuchtstofflampenLeuchtstofflampenmit Quecksilber (z. B. T5- und T8-Leuchtstoffröhren) in der Europäischen Union grundsätzlich nicht mehr neu in Verkehr gebracht werden. Beim Austausch in bestehenden Beleuchtungsanlagen dürfen nur noch RoHS-konforme Leuchtmittel eingesetzt werden, um die geltenden europäischen Produktvorschriften einzuhalten.


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